Cookie-Settings

We use the statistic tool matomo to continuously improve our website.

For that we save cookies on your device to analyze the usage of our website. The so obtained data is pseudonymized and saved only to our own servers and not mixed with other data - a personal reference to the data can thus be eliminated. For more information click our Data Privacy Policy.

 - Mar 25, 2021 Nahtmaterial im Rahmen der Medizinprodukteverordnung (MDR) gesondert berücksichtigen – EASSI veröffentlicht neues Positionspapier

Press releaseBerlin, Mar 25, 2021, 02/21

Die MDR-Arbeitsgruppe der EASSI – Europäische Vereinigung der Hersteller von chirurgischem Nahtmaterial hat ein neues Positionspapier zu chirurgischem Nahtmaterial und dessen klinischer Bewertung im Rahmen der MDR veröffentlicht. In dem Papier wird gefordert, dass das Niveau der klinischen Bewertung an das Risiko und die Art des chirurgischen Nahtmaterials angepasst werden muss.

In Bezug auf chirurgisches Nahtmaterial und dessen Niveau der klinischen Bewertung sieht die MDR-Arbeitsgruppe der EASSI noch Änderungsbedarf. Heiko Riedel, EASSI-Vorstandsvorsitzender, sagt dazu:

„Aufgrund des anerkannten Sonderstatus von chirurgischem Nahtmaterial sollte dieses unabhängig von seiner Risikoklassifizierung in den Anwendungsbereich von Artikel 61 (10) MDR aufgenommen und von den Anforderungen an klinische Daten befreit werden.”

Geeignete Kontrollmaßnahmen, um die Risiken für die Patientengesundheit angemessen zu mindern, sind laut EASSI vorhanden. Darüber hinaus können die Monographien für chirurgisches Nahtmaterial des Europäischen Arzneibuchs zum Nachweis der Erhaltung bestimmter Anforderungen der MDR angewendet werden.

Weitere Informationen finden Sie im PositionspapierExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab..

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gesundheitswirtschaft
    „MedTech-Dialog verstetigen“: CDU-Abgeordnete Weiss schlägt Unterausschuss „Industrielle Gesundheitswirtschaft“ vor

    Die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Maria-Lena Weiss hat sich in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel Background Gesundheit für eine Verstetigung des vom Kanzleramt initiierten Pharma- und MedTech-Dialogs ausgesprochen. Die Juristin Weiss, die Mitglied im Gesundheitsausschuss ist, schlug zudem einen Unterausschuss „Industrielle Gesundheitswirtschaft“ als parlamentarisches Korrektiv vor.

    Artikel07.04.2026

    Mehr lesen
  • Europapolitik
    Wettbewerbsfähiges Europa braucht starke Medizintechnik

    Europa steht unter wachsendem Druck, seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Für eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung spielt die Medizintechnik dabei eine Schlüsselrolle. Damit Innovationen weiterhin in Europa entwickelt und Patient:innen zugutekommen können, müssen regulatorische Hürden reduziert und Rahmenbedingungen gezielt verbessert werden. Ein Beitrag von Anja Siegemund, Leiterin des BVMed-Büros in Brüssel.

    Artikel06.04.2026

    Mehr lesen
  • Homecare-Therapien: Stoma-Versorgung

    Hilfsmittel
    Faktor Lebensqualität: Eine Initiative im BVMed

    Die Initiative Faktor Lebensqualität engagiert sich für Menschen, die auf Grund eines künstlichen Darm- oder Harnausgangs täglich auf die Verwendung von Stomaprodukten angewiesen sind oder zur Leerung ihrer Blase mehrmals täglich Einmalkatheter (ISK) verwenden. Wir setzen uns politisch und gesellschaftlich dafür ein, dass diese Menschen jederzeit individuell, angemessen und bedarfsgerecht mit medizinischen Hilfsmitteln und den notwendigen Beratungsleistungen versorgt werden. Lebensqualität und Selbstbestimmung dürfen nicht dem Sparzwang geopfert werden – sie sind Grundlage eines würdevollen Lebens.

    Artikel02.04.2026

    Mehr lesen

Contact us

Service